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Grayling comms.breakfast: Wie Unternehmen in KI-Modellen sichtbar und glaubwürdig werden

Wie Unternehmen in KI-Modellen wie ChatGPT oder Gemini wahrgenommen werden, wird zunehmend zum Reputationsfaktor. Beim Grayling comms.breakfast in Wien diskutierten Kommunikationsprofis aus unterschiedlichen Branchen über die Auswirkungen generativer KI auf Markenwahrnehmung und Unternehmenskommunikation. Das Generationencafé Vollpension präsentierte dabei als Praxisbeispiel erste Erkenntnisse aus der Anwendung des Grayling GEO-Reputations-Index.

Im Mittelpunkt des Frühstücksevents stand die Frage, was KI-Modelle über Unternehmen und Organisationen aussagen, wenn Nutzer*innen nach Marken, Produkten oder Leistungen fragen, und wie sich Reputation in Large Language Models (LLMs) gezielt steuern lässt.

Wenn die KI Kaffeehaus-Tipps gibt
Das Generationencafé Vollpension hat gemeinsam mit Grayling bereits erste Erfahrungen mit dem GEO-Reputations-Index gesammelt. Karin Hermann-Arnold, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Vollpension, präsentierte gemeinsam mit Valerie Pechhacker-Preiß, Senior Consultant bei Grayling DACH, Analyseergebnisse sowie erste bereits umgesetzte Maßnahmen zur gezielten Schärfung der Markenwahrnehmung in KI-Modellen.

„Wir sind ein Sozialunternehmen mit einer klaren Mission – aber wir wollen uns nicht verstecken, wenn jemand nach den besten Kaffeehäusern in Wien sucht. Wenn Nutzer*innen ChatGPT oder Google fragen, wo es in Wien guten Kaffee und Kuchen gibt, möchten wir dort auftauchen – neben den großen Traditionscafés“, gab Karin Hermann-Arnold Einblicke. „Die Analyse von Grayling hat uns gezeigt, wo wir aktuell stehen und welche konkreten Schritte unsere Präsenz stärken können. Wir haben unser Wording angepasst, technisch an der Website gearbeitet – und merken schon nach wenigen Monaten, dass sich etwas verändert.“

Die Vollpension-Analyse basiert auf dem von Grayling entwickelten GEO-Reputations-Index. Dieser untersucht mithilfe von mehr als 100 vordefinierten Prompts, wie Unternehmen in Modellen wie ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity und Copilot dargestellt werden. Die Ergebnisse werden von erfahrenen Berater*innen anhand von vier Dimensionen ausgewertet: Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit, Autorität sowie Konsistenz und Aktualität.

Medienarbeit bleibt für KI-Reputation zentral
Diskutiert wurde beim comms.breakfast auch, welche Rolle klassische PR-Arbeit künftig für Sichtbarkeit und Reputation in KI-Systemen spielt. Laut internationalen Studien stammen bereits 82 Prozent der KI-Zitate aus journalistischen Quellen. Pressemitteilungen gewinnen dabei als Quelle für KI-Modelle zunehmend an Bedeutung, während bezahlte Beiträge aktuell kaum relevant sind.

„Medienarbeit ist seit jeher eine Kernkompetenz der PR. Mit GEO ist sie heute für die Reputation von Marken und Unternehmen relevanter denn je. KI-Modelle werden zunehmend zu Gatekeepern zwischen Menschen und Marken. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Wahrnehmung in diesen Modellen zu kennen und aktiv zu gestalten. Unser GEO-Reputation-Index hilft Unternehmen dabei, genau hier anzusetzen“, sagt Sigrid Krupica, CEO Grayling DACH.

 

Bildtext:
Valerie Pechhacker-Preiß, Karin Hermann-Arnold und Sigrid Krupica (v. l. n. r.) beim Grayling comms.breakfast zum Thema generative KI und deren Auswirkungen auf Markenwahrnehmung und Unternehmenskommunikation.
Fotocredit: ©Frank Helmrich

Für Rückfragen:
Berith Hagvaag, Communications Director Grayling DACH, berith.hagvaag@grayling.com