Archive

Sector: PR and Media Relations

Informations-Blockade: Wie man Medien-Aussteiger*innen zurückgewinnt

   |   By  |  0 Comments

Die Zahl der Opt-Outs, also jener Menschen, die von Medien und der Mehrheitsgesellschaft nicht mehr erreicht werden, steigt rasant. Laut einer von Grayling international gemeinsam mit Opinium Research durchgeführten globalen Studie hat fast ein Drittel der Befragten wenig oder kein Vertrauen in Medien oder Veröffentlichungen von Organisationen und Unternehmen. Eine Entwicklung, die laut Sigrid Krupica, CEO Grayling Austria, von Kommunikationsprofis nicht mehr ignoriert werden kann.

„Unsere Aufgabe in der Kommunikation ist es, zu informieren und zu engagieren. Um dies zu erreichen, müssen Organisationen – egal, ob Unternehmen, der öffentliche Sektor, Versorgungsunternehmen oder NGOs – ihre Zielgruppen verstehen und erreichen. Wir wissen, dass Zielgruppen sehr komplex sind. Deshalb hat Grayling vor kurzem eine Studie in Auftrag gegeben, bei der 12.000 Konsument*innen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen, Singapur und den USA befragt wurden. Ziel war es zu verstehen, wie und in welchem Ausmaß sich Menschen mit Marken, Politik, Kultur und der Gesellschaft als Ganzes verbunden fühlen“, so Krupica.

Knapp ein Drittel fühlt sich entfremdet

Die Ergebnisse verdeutlichen laut Krupica klar, dass öffentliche Einrichtungen wie auch die Privatwirtschaft ihre Kommunikation neu zu denken müssen: „In Deutschland, Polen und Großbritannien zählen 29 Prozent der Befragten zu jener Gruppe, die wir als ‚Opt-Outs‘ bezeichnen – Menschen, die sowohl in Bezug auf ihren Medienkonsum als auch beim Vertrauen in gesellschaftliche Systeme unter dem Durchschnittswert liegen. Es ist anzunehmen, dass diese Zahl für Österreich ähnlich ist. In Singapur liegt der Wert bei 30 Prozent, in Frankreich bei 31 Prozent und in den Vereinigten Staaten sogar bei 33 Prozent – also einem Drittel der Bevölkerung.“

Die Studie von Grayling belegt, dass Opt-Outs ein wachsendes Gefühl der Entfremdung und des Misstrauens gegenüber der Gesellschaft und der zeitgenössischen Kultur empfinden. „Das führt dazu, dass sie sich aktiv von Informationen und Kampagnen abwenden“, so Krupica. „Es ist besorgniserregend, dass eine so große Anzahl Menschen Gefahr läuft, von der Mehrheitsgesellschaft „abgekoppelt“ zu werden. Das stellt in den aktuellen Krisenzeiten eine große Herausforderung für Politik, Medien, Marken, Dienstleister*innen und letztendlich Kommunikator*innen dar. Und das, obwohl wir heute – theoretisch – besser mit einander vernetzt sind als je zuvor. Es ist daher höchste Zeit für alternative Wege, um diesen signifikant großen Teil der Bevölkerung zu erreichen.“

Zielgruppen neu denken

Sowohl in der Marktforschung als auch in der Kommunikation besteht die Tendenz, sich auf junge, gut vernetzte, kommunikative und technologieaffine Menschen zu fokussieren. „Wenn man bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien jedoch nur diese Gruppe im Blick hat, orientiert man sich an einem völlig verzerrten Bild unserer Gesellschaft. Denn es ist genauso wichtig, Menschen zu verstehen, die nicht mehr ganz jung sind oder deren Ansichten zu großen Themen – wie Klimakrise, Gesundheitsvorsorge oder Zuwanderung – vom Tenor in meiner eigenen Gruppe abweichen“, so Krupica.

„Für uns ist es klar, dass die Kommunikation mit Zielgruppen, die sich entfremdet fühlen, damit beginnt, diese besser zu verstehen. Aus unserer Umfrage wissen wir, dass ‚Opt-Outs‘ Inhalten in Zeitungen und Fernsehen skeptisch gegenüberstehen und auch Social-Media-Plattformen nicht vertrauen – obwohl sie diese regelmäßig nutzen. Zudem sind ihnen Kriterien wie Preis oder Zuverlässigkeit eines Produktes weit wichtiger als der ‚Purpose‘ einer Marke oder gar Nachhaltigkeitsthemen. Öffentliche Einrichtungen, Organisationen oder Unternehmen, die diese entfremdete Zielgruppe erreichen wollen, tun gut daran lokal zu denken. Warum? Weil große, (inter-) nationale Themen für diese Menschen im Alltag wenig Relevanz haben.“

Alternative Kommunikation: empathisch, lokal, auf Augenhöhe

Die Ansprache von Menschen, die zur Gruppe der ‚Opt-Outs‘ gehören erfordert von Organisationen und Unternehmen einen langen Atem und neue Prioritäten in Bezug auf die Kommunikationskanäle der Wahl. „Ein guter Anfang kann beispielsweise die Befragung von Fokusgruppen sein. Diese können Antworten dazu liefern, welche Themen für ‚Opt-Outs‘ wichtig sind, welchen Kanälen sie vertrauen und welche Botschaften bei ihnen ankommen. Mit Mikroinfluencer*innen zu arbeiten oder verstärkt auf das Lokalradio zu setzen, können ebenfalls erfolgreiche Kommunikationsmaßnahmen darstellen“, so Krupica. „Aber egal welche Kanäle gewählt werden – eine bodenständige und leicht verständliche Sprache sowie authentische Bildwelten sind entscheidend. Denn nur wenn sich diese besonders schwer erreichbare Gruppe zu ihren eigenen Bedingungen angesprochen fühlt, können Organisationen und Marken mit wichtigen Botschaften die Informations-Blockade durchbrechen.“

Kilian v. Dallwitz ist neuer Associate Director bei Grayling

  |   By  |  0 Comments

Nach drei Jahren bei Grayling steigt der Kommunikationsexperte Kilian von Dallwitz zum Associate Director bei Österreichs führender PR-Agentur auf. Zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen sein Engagement.

Kilian v. Dallwitz (34) ist neuer Associate Director der Corporate Affairs Unit bei Grayling. Der studierte Kultur- und Kommunikationsmanager ist seit 2019 Teil des Agentur-Teams und bereichert das Corporate Affairs Team als Experte für strategische Kommunikationsberatung, Krisenkommunikation, Public Affairs sowie Medienarbeit. Zu seinen Kunden zählen Airbnb, Daikin, Fraktal Development, PALFINGER, Sky oder das Generationencafé Vollpension. Die Kommunikationsarbeit für die Vollpension wurde vielfach im In- und Ausland ausgezeichnet, z.B. mit dem Staatspreis Public Relations 2021, dem European Excellence Award 2021, dem CCA Venus Award 2022 sowie kürzlich beim PR Report Award 2022.

Bevor Killian v. Dallwitz Teil des Grayling-Teams wurde, sammelte er u.a. Agenturerfahrung bei der Kobza Media Group in Wien und war bei mehreren Musikfirmen in Deutschland tätig, inklusive der Red Bull Studios Berlin.

Kilian v. Dallwitz hat einen Bachelortitel in Kommunikation & Kulturmanagement von der Zeppelin Universität, Friedrichshafen und absolvierte während seines Studiums Auslandspraktika in Kiew und New York.

„Mir ist es ein zentrales Anliegen, unserem vielfältigen und großartigen Team aktives Mitgestalten und interessante Karriereperspektiven zu ermöglichen. Ich freue mich deshalb sehr, dass der erfahrene Kommunikationsprofi Kilian v. Dallwitz zum Associate Director und damit in unser erweitertes Management-Board aufsteigt“, so Sigrid Krupica, CEO Grayling Austria.

 

Foto:
Kilian v. Dallwitz, Copyright: Ira & John

 

Für Rückfragen:
Berith Hagvaag, Senior Consultant, Grayling Austria, berith.hagvaag@grayling.com

Vollpension und Grayling gleich doppelt beim deutschen PR Report Award 2022 ausgezeichnet

   |   By  |  0 Comments

Die #BakeAgainstPoverty Kampagne – Backen gegen Altersarmut – vom Wiener Generationencafé Vollpension und Grayling Austria wurde gestern Abend in Berlin zweifach mit einem PR Report Award gekrönt: Die von der Bundeshauptstadt in die ganze Welt hinausgetragene Bewusstseinskampagne gewann die Non-Profit und Pro bono Kategorie und auch noch den Publikumspreis.

Die bereits mit dem begehrten österreichischen Staatspreis für Public Relations sowie zahlreichen anderen Awards ausgezeichnete #BakeAgainstPoverty Kampagne konnte nun auch beim PR Report Award überzeugen.

Michaela Schützinger, Senior Account Manager bei Grayling Austria, und Fabian Goslar, Head of Sales & Partnerships beim Generationencafé Vollpension, präsentierten die erfolgreiche Bewusstseinskampagne gegen Armut und Einsamkeit im Alter als eine von 20 nominierten „Top Cases“ gestern Nachmittag live auf der Bühne des PR Report Camps im KOSMOS Berlin. Sieben Minuten hatten die beiden Zeit das Branchenpublikum zu überzeugen.

Die offizielle Verleihung der PR Report Awards am selben Ort am Abend sollte dann für das Team von Grayling und Vollpension mit zwei prestigeträchtigen Trophäen enden: Die #BakeAgainstPoverty Kampagne gewann nicht nur die Non-Profit und Pro bono Kategorie, sondern auch den Publikumspreis.

„Wenn Kampagnen, die mit viel Herzblut und Überzeugung entwickelt und umgesetzt werden, international ausgezeichnet werden, ist das eine große Anerkennung für die Qualität der Kommunikationsarbeit, aber auch für jedes einzelne Teammitglied. In diesem Fall sind das Michaela Schützinger, Kilian v. Dallwitz, Johanna Wenzl, Moritz Arnold von Grayling sowie Julia Krenmayr, Manuel Gruber, Moriz Piffl-Percevic, Hannah Lux sowie alle Omas und Opas vom Generationencafé Vollpension“, so Sigrid Krupica, CEO Grayling Austria.

Die PR Report Awards zeichnen seit 2002 außergewöhnliche Kommunikationskampagnen, die Beratung, den Kommunikationsprofi und die Young Professionals des Jahres aus. Die renommierte Jury besteht aus knapp 37 Expertinnen und Experten der Branche und stimmt in einem zweistufigen Verfahren über Einreichungen in 25 Kategorien ab. Die Gewinner der diesjährigen PR Report Awards wurden am 3. November 2022 im Kosmos in Berlin bekanntgegeben.

 

Foto (v.l.n.r.): Moderatorin Susanne Schöne, Michaela Schützinger (Senior Account Manager Grayling), Fabian Goslar (Head of Sales & Partnerships Vollpension) sowie Kilian v. Dallwitz (Associate Director Grayling) mit einem der zwei PR Report Award Trophäen für die #BakeAgainstPoverty Kampagne. Copyright: PR Report Awards/Valentin Paster

Für Rückfragen: Berith Hagvaag, Grayling Austria, berith.hagvaag@grayling.com

32-Stunden-Woche und ein neuer Managing Director bei Grayling Austria

  |   By  |  0 Comments

Grayling in Österreich verabschiedet sich von der 40-Stunden-Woche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten für 20 Prozent weniger Arbeitszeit weiterhin das volle Gehalt. Auch in der Geschäftsführung der größten internationalen PR-Agentur des Landes gibt es Neuerungen: Moritz Arnold ist zum Managing Director aufgestiegen.    

Das Grayling Team hat sich für die nächsten Monate viel vorgenommen. „Wir verabschieden uns nicht nur vom klassischen 8-Stunden-Tag, sondern verbreitern auch unser Management-Team. Moritz Arnold steigt ab sofort zum Managing Director auf und wird in dieser Rolle schwerpunktmäßig die Themen Innovation und ‚Neues Denken‘ innerhalb unserer Agentur weiter vorantreiben“, so Grayling-CEO Sigrid Krupica. „Dazu gehören unser kreatives Set-up sowie alle Prozesse, die sicherstellen, dass die Agentur zukunftsfit ist und bleibt. Natürlich im engen Zusammenspiel mit Nicole Hall als Managing Director und HR-Verantwortlicher, Elisabeth Totschnig, Managing Director in Karenz, und mir als CEO und Schnittstelle zum internationalen Grayling Netzwerk.“

„Die große Bereitschaft, Neues auszuprobieren hat mich schon vor fünf Jahren zum Einstieg bei Grayling bewogen. Auf die Kundenarbeit umgelegt bedeutet das, die richtige Kombination aus Qualität, Schnelligkeit und Preis/Leistung anzubieten – aber keinesfalls austauschbar zu sein. Dabei ist es entscheidend, die besten klugen Köpfe im eigenen Team zu haben“, so Managing Director Moritz Arnold.

Wertschätzung gegenüber Mitarbeiter*innen

Richtige Talente zu finden und zu halten war nie leicht und die durch die Pandemie ausgelöste Belastung und Unsicherheit hat die Lage zusätzlich verschärft. Mit der Einführung der 32-Stunden-Woche steuert Grayling dagegen. „Das neue Arbeitsmodell ist auch als verdienter Lohn für die intensive Aufbauarbeit unseres Teams über die letzten Jahre zu interpretieren. Wir sind für die durch die Pandemie veränderte Kommunikationswelt optimal aufgestellt“, so Krupica. Moritz Arnold ergänzend dazu: „Nur weil wir mit ausgezeichneter Kommunikations-Arbeit unsere Kunden erfolgreicher machen, sind wir auch selbst erfolgreich. Damit das so bleibt, müssen wir weiterhin die besten Kommunikationsprofis in Österreich bei uns vereinen – also mehr als ein attraktiver Arbeitgeber sein.“

Eigenverantwortung und Flexibilität

Die Arbeitszeitverkürzung bei Grayling bedeutet keine automatische Verlängerung des Wochenendes in die eine oder andere Richtung. „Bei uns geht’s seit jeher eher um die Leistung und weniger um die Arbeitszeit. Die Reduktion der Wochenstunden bei gleichbleibendem Gehalt bedeutet also nicht, dass die Leistung abnehmen soll. Und es gibt auch nicht einen bestimmten Tag für alle ‚frei‘. Wir sind weiterhin über die Teams verteilt an fünf Tagen pro Woche für unsere Kund*innen da“, so Krupica.

„Da wir gut eingespielte Teams haben, können sich Mitarbeiter*innen abwechselnd einen Tag pro Woche rausnehmen. Damit das gelingt, arbeiten wir mit effizienten Tools und Methoden zur Beschleunigung von Prozessen und Abstimmungen und reduzieren Meetings und Doppelgleisigkeiten. Gleichzeitig setzen wir sehr stark auf die Eigenverantwortung und Flexibilität unseres Teams – was bei uns schon seit der Pandemie wunderbar funktioniert hat. Und die Sache mit der Flexibilität geht natürlich in beiden Richtungen. Nicht nur Mitarbeiter*innen müssen flexibel sein, auch wir als Geschäftsführung. Nur so wird unser neues Arbeitsmodell zum Erfolg“, ergänzt Nicole Hall, Managing Director und HR-Verantwortliche bei Grayling.

Bildtext:
Moritz Arnold (Managing Director), Sigrid Krupica (CEO) und Nicole Hall (Managing Director) verabschieden sich gemeinsam mit dem Grayling Team von der 40-Stunden-Woche. Managing Director Elisabeth Totschnig (nicht im Bild) ist ebenfalls Teil der Grayling Geschäftsführung, aber derzeit in Karenz. Copyright: Grayling / Foto Peter Rigaud.

 

Rückfragen:
Berith Hagvaag, Senior Consultant Grayling, berith.hagvaag@grayling.com

Grayling Austria ist Business-Superbrand 2022-23

   |   By  |  0 Comments

Grayling in Österreich ist bei den Superbrands Awards als Business-Superbrand 2022-23 hervorgegangen. Für die Auszeichnung als Superbrand kann man sich nicht bewerben. Sie basiert auf einem umfangreichen Auswahlverfahren: In Österreich werden die B2B-Marken zuerst vom Bonitätsdienstleister Bisnode D&B vorselektiert und danach vom Expertengremium Superbrands Austria Brand Council bewertet und als Superbrands ausgezeichnet. Neben sehr guten Imagewerten im jeweiligen Marktsegment, liegt ein besonderer Fokus dabei vor allem auf konkreten oder zumindest wahrnehmbaren Vorteilen für die Öffentlichkeit.

Das Superbrands Programm wurde vor fast 40 Jahren von Marketing- und Kommunikationsexpert*innen in Großbritannien eingeführt. Diese setzten sich zwei Ziele: Außerordentlich starke Marken vor dem Vorhang zu holen und dadurch Best-Practice-Beispiele für andere Marktteilnehmer zur Verfügung stellen. Das anerkannte Programm ist heute in nahezu 90 Ländern weltweit etabliert.

 

Bild: Sigrid Krupica (CEO Grayling), Moritz Arnold (Senior Director Grayling), Superbrands-Key Account Manager Susanne Vaska sowie Nicole Hall (Managing Director Grayling) bei der Übergabe der Auszeichnung an Grayling.

Fotocredit: ©Grayling/Katharina Schiffl

Für Rückfragen: Berith Hagvaag, Senior Consultant Grayling Austria, berith.hagvaag@grayling.com

 

Nachhaltigkeit in der Luftfahrt: Europäische Initiativen für mehr Umweltschutz

   |   By  |  0 Comments

Der Luftverkehr ist für 2,8 % des weltweiten, vom Menschen verursachten CO2 Ausstoßes verantwortlich. Berücksichtigt man die zusätzlichen Stickoxide und den noch immer ungeklärten Einfluss von Kondensstreifen auf die Ein- und Abstrahlung in die Atmosphäre, müsste der Faktor sogar beim 3-5-fachen liegen. Die gute Nachricht: der Effekt, den man durch eine Systemänderung erzielen kann, ist deutlich größer. Mit Initiativen wie der Auslagerung von Kurzstrecken auf die Schiene, dem „Single European Sky“ oder Destination 2050 ist viel Bewegung in der Branche.

 

Auto, Bus, Zug oder Flug: Eine Frage der Rahmenbedingungen und der Infrastruktur

Die Entscheidung, welches Verkehrsmittel das umweltfreundlichste ist, lässt sich objektiv nicht so einfach beantworten, wie man sich erhoffen würde. Laut den Statistiken des Umweltbundesamts für 2019 verbraucht ein Auto durchschnittlich 154 g CO2 pro Personenkilometer, ein Flugzeug mit einer Auslastung von 70 Prozent kommt bei einer Kurzstrecke auf über 200 g. Bei mittellangen Strecken (z.B. zwischen Zielen innerhalb Europas) wird ein niedrigerer Verbrauch von 180 g pro Personenkilometer veranschlagt, bei Langstrecken sogar nur 91 g. Nutzt man bodengebundene Verkehrsmittel, muss man vor allem bei inländischen Verbindungen einen deutlichen Zeitverlust einplanen. Dieser kann allerdings durch eine gute Zuginfrastruktur wett gemacht werden. Paradebeispiele hierfür sind die Verbindung von Straßburg nach Paris in 1:45 h (500 Kilometer) und von Madrid nach Barcelona in 2:30 h (670 Kilometer). Handelt es sich beim Kurzstreckenflug aber um einen Zubringer zu einer Langstrecke, überwiegen meist Komfort und Zeitersparnis. Zudem sind immer noch nicht alle internationalen Flughäfen an das Fernverkehrsnetz angeschlossen, München als bestes Beispiel. Es gibt immer mehr Fluggesellschaften, die mit der Bahn zusammenarbeiten, um ein neues Netz von Verbindungen zu ihren Drehkreuzflughäfen aufzubauen und Kurzstreckenflüge auf die Schiene zu bringen. Swiss International Airlines zum Beispiel führt derzeit eine internationale Zugverbindung mit ihrem Swiss-Air-Rail-Service ein, die den Münchner Hauptbahnhof direkt mit dem Flughafen Zürich verbindet. In der europäischen und internationalen Luftfahrt gibt es einige weitere spannende Initiativen, auf die ich kurz eingehen möchte.

 

Single European Sky: Ein Europa, ein Himmel

So wie die Ländergrenzen sind auch die Luftraumgrenzen historisch gewachsen. Bereits seit Ende der 1990er Jahre arbeitet die Europäische Kommission daran, den europäischen Luftraum unter dem Gesichtspunkt der Optimierung der Verkehrsströme neu zu strukturieren. Dabei sollen funktionale Luftraumblöcke (Functional Airspace Blocks, FABs) geschaffen und die Zersplitterung durch nationale Landesgrenzen und Interessen aufgelöst werden. Die aktuelle Herausforderung: fliegt man beispielsweise von Stockholm nach Prag, durchquert man bei gerader und damit direkter Strecke abwechselnd mehrfach den deutschen und den polnischen Luftraum. Nun hat man die Wahl, mit einem kleineren Umweg nur im deutschen oder mit einem größeren Umweg nur im polnischen Luftraum zu fliegen, die deutsche Luftsicherung ist allerdings teurer. Nur über eine Homogenisierung der Lufträume und der damit verbundenen Luftraumgebühren können die effizientesten, direktesten Strecken genutzt und somit erhebliche Einsparungen an Kerosin von bis zu 10 Prozent sowie eine Verkürzung der Flugzeiten erreicht werden.

 

Destination 2050: Ehrgeizige Ziele des European Aviation Sektors

Synchron zum „Net-Zero Carbon Emissions by 2050“ Programm der IATA (International Air Transport Association) verfolgt auch die Europäische Luftfahrtbranche ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele mit dem Bestreben, CO2 Neutralität zu erzielen. Laut Hochrechnungen dürften bis 2050 etwa 10 Milliarden Passagiere weltweit pro Jahr transportiert werden – im Vergleich dazu, vor Corona waren es etwa 4 Milliarden. Die CO2 Einsparungen sollen auf Europäischer Ebene vor allem über vier Maßnahmenblöcke erreicht werden:

  1. Verbesserung bei Flugzeug- und Triebwerkstechnologie – bis zu 37 % Einsparungen
  2. Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF) – bis zu 34 % Einsparungen
  3. Umsetzung wirtschaftlicher Maßnahmen – bis zu 8 % Einsparungen
  4. Verbesserungen des Flugverkehrsmanagements (ATM) und des Flugbetriebs – bis zu 6 % Einsparungen

Die IATA setzt sogar noch verstärkter auf das Thema SAF und sieht das Einsparpotential in folgenden Bereichen:

-65 % durch SAF, die Produktion muss von heute 100 Millionen Liter auf mindestens 449 Milliarden Liter im Jahr 2050 steigen, um den Bedarf zu decken

-19 % durch Offsetting/carbon capture. Das Power-to-Liquid (PtL) Verfahren entzieht der Atmosphäre mit Hilfe von (Öko-)Strom und Wasser CO2, welches für die SAF-Produktion verwendet werden kann

-13 % durch neue Technologien, vor allem neue Flugzeuge und Treibwerke

-3 % durch Infrastructure/Operations wie Single European Sky, fuel efficiency management Systeme oder die Reduktion von Gewicht

Ein Teil der Maßnahmen wird bereits heute umgesetzt. Hierzu zählen die Reduktion von Gewicht, die Optimierung der Flugwege, die Verbesserung der Flugplanung und weitere Forschung im Bereich Oberflächen/Aerodynamik. Die Swiss testet beispielsweise aktuell eine haifischhautähnliche Oberflächenstruktur auf ihren Boing 777-300Er, die den Reibungswiderstand reduziert und dadurch den Treibstoffverbrauch senkt. Und auch Passagiere können schon heute freiwillig ihren CO2 Ausstoß durch diverse Nachhaltigkeitsprogramme kompensieren. Für eine flächendeckende Lösung braucht es allerdings die Politik, um entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen, die nicht nur auf Freiwilligkeit beruhen. Und auch beim Thema SAF ist die Politik gefragt. Denn sowohl Infrastruktur als auch Rahmenbedingungen für eine Umstellung müssen geschaffen werden, um das Kerosin der Zukunft wettbewerbsfähig zu machen. Die Prozesse in der Luftfahrt sind bekanntlich durch die Zertifizierungsverfahren sehr träge, für jeden Flugzeugtyp braucht es daher entsprechende Zulassungen. Derzeit ist eine Betankung mit SAF nur zu ca. 10 Prozent erlaubt.

Ein kleiner Beitrag auf einem einzelnen Flug kann hochgerechnet auf tausende Flüge einen großen Unterschied machen. Wir sind extrem gespannt, wo die Reise in den kommenden Jahren hingehen und wie sich die einzelnen Themen weiterentwickeln werden. Als Kommunikationsagentur berät unser Team von Grayling Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber, Flugsicherungsorgane und andere Interessengruppen der gesamten Luftfahrtbranche in Bezug auf ihre Kommunikationsbedürfnisse. Von der Schulung von Pressesprechern bis hin zur Planung von Krisenreaktionsstrategien oder der Entwicklung von 360-Grad-Verbraucherkampagnen unterstützen wir mit unserer lokalen Expertise und globalen Vernetzung. Wenn auch Sie die Herausforderungen Ihrer Organisation näher erörtern möchten, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Seite!

 

Franziska Köhl, Associate Director, Grayling Deutschland

öbv Podcast: Die Zukunft der Bildung im Ohr

  |   By  |  0 Comments

Der Österreichische Bundesverlag öbv hat sich im 250. Jubiläumsjahr zum Ziel gesetzt, Diskussionen über die Zukunft der Bildung anzuregen. Diese finden neuerdings auch zum Nachhören statt. Im Podcast #klassezwanzigzukunft – entwickelt und produziert von Grayling Austria – spricht öbv Geschäftsführer Maximilian Schulyok mit bekannten Persönlichkeiten, aber auch Lehrer*innen und Schüler*innen darüber, was Bildung in Österreich bewegt.

Der öbv (Österreichischer Bundesverlag) feiert heuer sein 250-jähriges Bestehen als Schulbuchverlag. Zum Jubiläum hat der Verlag das Jahr der Bildung ausgerufen, um dieses Thema einmal mehr in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Diskurses zu rücken. Eine zentrale Rolle im kommunikativen Maßnahmenmix spielt dabei Österreichs erster Podcast zur Zukunft der Bildung #klasserzewanzigzukunft.

„Es ist uns ein Herzensanliegen, neue Impulse für das Bildungssystem zu setzen. Wir wollen einen Beitrag leisten, dass Kinder und Jugendliche ihre Potenziale bestmöglich entfalten können,“ so Maximilian Schulyok. „In unserem Podcast sprechen wir daher mit allen, die Teil des Schulsystems sind. D.h. wir sprechen nicht nur über sie. Wir gehen mit unseren Gästen in den Dialog, geben ihnen ein Sprachrohr und lassen sie gemeinsam mit uns eine Vision für die #klassezwanzigzukunft, die Schule der Zukunft, kreieren.“

„In 250 Jahren ist der öbv stets am Puls der Zeit geblieben – im Jahr 2022 heißt das: Audiovisuelle Inhalte. Das Trendformat Podcast eignet sich perfekt, um über die Zukunft der Bildung zu sprechen“, ergänzt Moritz Arnold, Unit Director bei Grayling. „Bildung ist ein Thema, das uns alle betrifft. Umso wichtiger ist es, in die Diskussion alle Stakeholder miteinzubeziehen. Genau das passiert, dank unseres klasse Teams, im Podcast #klassezwanzigzukunft.“

Teil der ersten Staffel waren unter anderem Keynote Speaker und Jugendbotschafter Ali Mahlodji, Bildungspsychologin Christiane Spiel, Landesschulsprecherin Esther Györi und Pädagogik-Professor Klaus Zierer. In den einzelnen Folgen werden Themen wie Nachhaltigkeit, Nachhilfe, Sprache oder Potenzialentfaltung diskutiert – mit dem gemeinsamen Nenner des Bildungssystems der Zukunft.

Podcast #klassezwanzigzukunft:
Alle Folgen finden Sie hier: #klassezwanzigzukunft sowie auf den gängigen Plattformen (wie beispielsweise Spotfiy oder Apple Podcasts).

 

Für Rückfragen: Berith Hagvaag, Senior Consultant Grayling Austria, berith.hagvaag@grayling.com

From flying planes to streamlined mobility: air travel in a post-COVID era

   |   By  |  0 Comments

Will aviation ever go back to normal? The word normality is in fact deceptive given the level of ongoing transformation in the aviation industry over the last decades. Civilian air travel has been in a state of constant flux so to be quite honest there is no normal. The question we should be asking -and even more appropriate for this industry in particular- is what is our direction of travel?

All that said, there is no denying that the Covid-19 pandemic was a transformative moment for the industry. As the world started to go into lock-down in March 2020, air travel effectively came to a halt. Airports were virtually closed, operating a bare minimum of repatriation flights while airlines tried to maintain their slots by operating “ghost flights”, keeping their planes up in the air even when they were carrying no passengers.

According to industry calculations, overall there was a 66% fall in passenger numbers in 2020 as compared to the previous year, whereas currently IATA is not expecting a full recovery to 2019 levels until 2024. That is a total of 4 years severe disruption in an industry that already appeared to be in a state of constant crisis, operating in a highly competitive market, with flag carriers under pressure to compete with low cost airlines, with ever decreasing margins and no respite from the need to pay their fuel bills, their slots at airports for all the time they are not able to be up in the air and all their other external costs. The industry adage was that stalling operations for as little as one day was enough to send an airline into crisis. Survival the past four years has in most cases depended on government subsidies to prevent strategic operators from folding, with all the impact that would have on the countries of their nationality, for which having a flag carrier is of vital importance for having any control of their communication links with the rest of the world.

On top of this, even prior to the pandemic, the airline industry was under considerable pressure to change. Not just to be more competitive but to also raise its game in sustainability, with the European Union playing an instrumental role in establishing targets for emissions reductions and carbon compensation. All of this adding to short term costs in terms of renewing and modernising fleets and increasing efficiency on the routes on which they operate.

Given all these challenges, it is unsurprising that regardless of the inherent pace of change, airlines yearn for things to get back as close as possible to at least something resembling the normality of 2019, in which flying had become as regular a feature of modern-day mobility as travelling long distance by car or by train. In this sense the industry is likely to follow the lead of consumer demand. The Easter break has been a turning point for the tourist industry. Hotel occupation in Spain was 90% and as high as 100% in popular regions such as Andalusia. And while the media focused on how quiet cities like Madrid had become as Spaniards took their first opportunity in two years for a proper holiday, judging by the number of foreigners strolling in the city centre, it looked much more like an image of 2019 than 2020 even if there is still some way to go.

Meanwhile there continue to be clouds on the horizon: Covid still exists and is not just making passengers sick. The UK faced considerable disruption over the Easter break due to airline and air-traffic staff shortages, and while many consumers may still feel nervous about holidaying as intensively as they did in the past, the war in Ukraine may provide an argument for many to stay put, and not just out of fear but also out of a desire to contribute less to the energy crisis. However other prophecies about the future of air travel appear not to have been fulfilled. Some airlines are already lifting mask restrictions and business realities put paid to the idea that airlines are going to have to space apart passengers on their flights.  Even the European Union is rolling back most of the restrictions in its own common travel area and as populations start to achieve triple and quadruple vaccination there will be less pressure to continue to require vaccination certificates among the general population.

With the coming summer set to be the first big test for the travel industry and industry perspectives looking quite positive after the poor results over the past two years, what then are the key changes that we are likely to see in the coming months and years as we go back to flying more regularly?

1.     Industry consolidation. The pandemic led to most airlines relying on state support to be able to maintain their operations and this reliance on subsidies stalled a number of merger plans, for example the planned integration of Spanish airline, Air Europa in IAG. In any case, it is likely that for their long-term survival as things go back to normal such plans will be reinvigorated as the need to return to profits partly by reducing the number of players trumps other concerns.

2.     Increased cost of air travel. The lack of demand during the pandemic led to substantial ticket price reductions on more popular routes however as things go back to normal, airlines will need to recover their margins and with increased fuel costs it is likely that it gets harder to travel on a budget. As airlines increase their prices, they may also feel the need to offer more premium services to passengers to ensure that the more discerning passenger gets the services that he or she desires.

3.     Flexible payment methods. Spanish airline, Plus Ultra, has recently announced a new policy in which passengers purchasing their tickets months in advance can pay in instalments. No doubt airlines will need to continue to find innovative ways to encourage people to get back to travelling, especially when their own domestic budgets are under increasing pressure as the global economy starts to slow.

4.     Focus on sustainability. With so many negative messages about the environmental costs of air travel, airlines will need to compete in trying to regain customer confidence by promoting sustainable messages, for example linked to the introduction of cleaner aircraft, carbon compensation or investments in a cleaner future for aviation. The airlines that look like they are making the biggest effort to clean up their act will have an opportunity to reap dividends.

5.     Integrated mobility. For too long prior to the pandemic, airlines saw alternatives such as high-speed rail as the enemy with which it was necessary to compete. As sustainability concerns come increasingly to the fore and some governments even start to establish restrictions on shorter routes that they deem can be better served by rail, airlines, rail and coach companies will need to collaborate more closely to offer streamlined door to door services, often encompassing a combination of transport modes. With liberalisation on many European higher speed routes, we will see more companies seeking to expand their services and with Spanish airlines such as Air Nostrum already looking at branching out into rail transport, we will no doubt see more airlines trying to position themselves more strongly in the wider mobility space.

From a PR perspective, all these changes only reinforce the need to communicate. As the industry starts to evolve beyond Covid, changes in public opinion and consumer habits over the last couple of years will require airlines to position themselves savvily in a very different ecosystem. Even while the bread and butter of air travel may continue to be more or less as it was prior to the pandemic, the relationship that consumers have with the brands that attend to their mobility needs will never be the same. And it is here where operators have the chance to really stand out by heralding a new era of air travel.

Grayling advises airlines, airport operators, air-traffic control bodies and other stakeholders in the overall airline industry on their communications needs, from training their spokespeople, through to planning their crisis response strategies or developing 360-degree consumer campaigns aims at repositioning them for a brighter future. Should you wish to discuss further the requirements of your organisation, our professionals would be happy to guide you as you regain altitude following such a challenging two years.

Adrian ElliotHead of Digital, Grayling Spain

Grayling holt 2 bronzene CCA-Venus Awards für Vollpension-Kampagne

   |   By  |  0 Comments

Die von Grayling Austria gemeinsam mit dem Wiener Generationencafé Vollpension entwickelte und implementierte #bakeagainstpoverty Kampagne gewann beim CCA-Venus-Award gleich zwei bronzene Veneres.

Mit diesen neuen Trophäen wurde die international ausgerichtete Bewusstseinskampagne gegen Armut und Vereinsamung im Alter mit insgesamt fünf lokalen und internationalen Awards ausgezeichnet, inklusive dem Staatspreis Public Relations und dem European Excellence Award.

Ziel der #bakeagainstpoverty Kampagne vom Generationencafé Vollpension ist es, für armutsgefährdete Senior*innen in möglichst vielen Ländern weltweit eine Einkommensquelle zu schaffen – auch in Pandemiezeiten. Gleichzeitig ist die Kampagne als Maßnahme gegen Einsamkeit und Isolation im Alter zu sehen. Sie leistet zudem einen wichtigen Beitrag zum Generationendialog und stärkt nebenbei die Digitalkompetenz einer älteren Zielgruppe.

Bei der Verleihung der CCA-Venus-Awards am 19. Mai 2022 in Wien wurde die #bakeagainstpoverty Kampagne in den Kategorien Innovation sowie Digitale Kampagne mit zwei bronzenen Venus-Statuen ausgezeichnet.

Der CCA-Venus-Award ist der wichtigste Kreativpreis Österreichs. Er zeichnet die besten Ideen der Kommunikationsbranche für den Marktplatz Österreich nach unterschiedlichen Kategorien mit Venus Awards in Gold, Silber oder Bronze aus. Die Preise werden vom Creativ Club Austria vergeben, der vor genau 50 Jahren gegründet wurde. Im heurigen Jubiläumsjahr bewerteten 150 Juror*innen insgesamt 1.192 Einreichungen in 19 Hauptkategorien und vergeben Venus-Statuen im einmaligen Design von Dodo/Penev.

Die CCA-Venus ist die Qualifikation für den ADC*Europe Award. Arbeiten, die mit einer CCA-Venus oder einer Shortlist ausgezeichnet werden, haben die Chance auf einen internationalen Award beim Art Directors Club of Europe.

Foto: 
Die Moderatorin des Abends, Tamara Mascara, gemeinsam auf der Bühne mit Johanna Wenzl (Grayling Austria), Moriz Piffl-Percevic, Manuel Gruber, Julia Krenmayr (alle Generationencafé Vollpension) sowie Kilian v. Dallwitz (Grayling Austria).
Credit: ©Creativ Club Austria